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AUDIENCE-HUB — KREATIV & BERATUNG

Versicherungen für Agenturen — was wirklich trägt.

Werbe-, Marketing-, Beratungs- und Kreativ-Agenturen liefern Empfehlung und Umsetzung. Genau deshalb tragen sie ein eigenes Risikoprofil: reine Vermögensschäden beim Kunden, Cyber-Themen mit großen Datenmengen, Inhaber-Themen wie Krankentagegeld und bAV als Recruiting-Hebel. Diese Seite ist die strukturierte Übersicht.

Pflichtprogramm

Die vier Bausteine für jede Agentur.

Warum VSH der Kern ist

Agentur-Arbeit ist Beratungsarbeit.

Eine Agentur liefert in der Regel keine physischen Produkte, sondern Empfehlungen, Konzepte, Mediaplanungen und kreative Umsetzungen. Wenn etwas davon strategisch oder fachlich schief läuft, entsteht ein reiner Vermögensschaden beim Kunden — ohne dass eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt wird:

  • Mediaplanung am Markt vorbeiFalsche Zielgruppe, falsche Kanäle, vergeudetes Budget
  • Strategische Empfehlung mit FolgenPositionierung führt zu Reputationsschaden oder Umsatzeinbruch
  • Markenrecht- und UrheberrechtsverletzungVerwendung von Bildern, Slogans, Musik ohne korrekte Lizenz
  • Technische Fehler in der UmsetzungShop läuft nicht, Tracking ist falsch, Daten gehen verloren
  • DSGVO-FehlerDaten unsachgemäß verarbeitet, Cookie-Banner falsch aufgesetzt

Die normale Betriebshaftpflicht zahlt für all das nicht. Die VSH ist der zentrale Schutz — und sollte bei jeder Agentur über kuratierte Premiumpartner-Tarife mit angemessener Deckungssumme aufgesetzt sein.

Cyber-Komponente

Der Sonderfall der digitalen Agentur.

Agenturen, die mit großen Datenmengen arbeiten, E-Commerce betreiben oder als IT-Dienstleister auftreten, brauchen über die Standard-VSH hinaus eine Cyber-Komponente. Sie deckt:

  • Lösegeld-Forderungen nach RansomwareWenn Daten verschlüsselt und erpresst werden
  • DatenwiederherstellungForensische Analyse, Backup-Rekonstruktion
  • Eigene BetriebsunterbrechungUmsatzausfall während die Systeme stehen
  • Krisen-PR und BenachrichtigungspflichtenDSGVO-Meldepflicht bei Datenpanne

Bei reinen Werbe- und Strategieagenturen ohne eigene Daten-Infrastruktur ist die VSH-Standardvariante meist ausreichend. Bei Performance-Marketing-, E-Commerce- und IT-Beratungs-Agenturen wird die Cyber-Komponente zur Pflicht.

Sobald Mitarbeiter dazukommen

Recruiting-Hebel und Mitarbeiterbindung.

Im Agentur-Markt zählt jeder gute Kopf doppelt. Sobald Mitarbeiter im Spiel sind, werden Versicherungs-Themen zum HR-Instrument:

Inhaber-Themen

Mehr als die normale Mitarbeiter-Versicherung.

Inhaber und geschäftsführende Gesellschafter brauchen mehr als die Standard-Bausteine:

Was ich konkret leiste

Strukturierte Agentur-Betreuung.

Ich begleite Agenturen vom Start als Solo-Selbstständige über die ersten Mitarbeiter bis zur Skalierung. Die Kern-Bausteine (Betriebshaftpflicht, gewerblicher Rechtsschutz, bAV, Gruppenunfall, Inhaber-Versorgung) über WWK und ARAG. Die VSH und ergänzende Cyber-Komponente über kuratierte Premiumpartner. Ein Ansprechpartner für das gesamte Versicherungs-Bild der Agentur.

Was ich nicht anbiete

Die Grenzen.

  • Nennung des konkreten Premium-Versicherers außerhalb des persönlichen Gesprächs.
  • D&O-Versicherung für börsennotierte oder konzernähnliche Strukturen — sehr spezielle Anbieter.
  • Vertragsgestaltung mit Agentur-Kunden — das gehört zum Anwalt.
  • Steuerliche Detailfragen zur Agentur-Bilanz — Steuerberater.

Häufige Fragen

Welche Versicherungen braucht eine Agentur wirklich?
Vier Bausteine: VSH (Beratungs- und Planungsfehler), Betriebshaftpflicht (Personen-/Sachschäden), gewerblicher Rechtsschutz (Vertragsstreitigkeiten, Forderungseinzug), Krankentagegeld für Inhaber. Ab erstem Mitarbeiter bAV als Bindungsinstrument; größere Teams Gruppenunfall und betriebliche Krankenzusatz.
Warum ist die VSH für Agenturen so wichtig?
Agentur-Arbeit besteht aus Empfehlungen, Konzepten, Mediaplanung und kreativer Umsetzung. Falsche Kampagnen, strategische Fehler oder Markenrechtsverletzungen führen zu reinen Vermögensschäden beim Kunden — ohne Personen-/Sachschaden. Die normale Betriebshaftpflicht zahlt dafür nicht. Die VSH ist der zentrale Schutz.
Sind Cyber-Risiken automatisch eingeschlossen?
Standard-VSH deckt einen Teil ab (Datenleck beim Kunden mit finanziellen Folgen). Für volle Cyber-Risiken (Lösegeld, Datenwiederherstellung, eigene Betriebsunterbrechung) braucht es separate Cyber-Versicherung oder ausdrücklichen Baustein. Bei E-Commerce- und IT-Schwerpunkt fast immer sinnvoll.
bAV für kleine Agentur — lohnt sich das?
Auch kleine Agenturen können bAV anbieten. Direktversicherung nach §3 Nr. 63 EStG ist der einfachste Einstieg mit BRSG-Pflichtzuschuss von 15 Prozent. Verwaltung überschaubar, Wirkung im Recruiting messbar. Ab fünf Mitarbeitern Kombination mit Gruppenunfall.
Inhaber-Absicherung in der Agentur?
Inhaber brauchen mehr als die Mitarbeiter-Bausteine: Krankentagegeld, BU oder Schlüsselperson-Absicherung, Pensionszusage oder Unterstützungskasse, bei GmbH auch D&O. Hier verschmilzt der Agentur-Hub mit der Geschäftsführer-Versorgung.

Weiterführend

Für Solo-Selbstständige — die Vorstufe zur Agentur

Arbeitgeberlösungen — sobald die Agentur Arbeitgeber ist

Flottenversicherung — wenn die Agentur eigene Pkw stellt

Versicherungscheck — eine ehrliche Einschätzung in 2 Minuten

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