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WWK — KINDER-SCHUTZ

Schutz für Kinder, der trägt.

Statistisch werden Kinder dreimal so häufig durch Krankheit dauerhaft invalide als durch Unfall. Die meisten Familien haben dafür keinen Schutz. Es geht hier nicht um Beruf — sondern um lebenslange Versorgung.

Worum es eigentlich geht

Nicht um Berufsunfähigkeit. Um Invalidität.

Eine klassische BU für Kinder gibt es nur eingeschränkt — schlicht, weil noch kein Beruf ausgeübt wird. Der eigentliche Schutz im Kindesalter heißt Kinderinvaliditätsversicherung. Sie leistet eine lebenslange monatliche Rente und/oder eine Einmalsumme, wenn ein Kind durch Krankheit oder Unfall zu mindestens 50 Prozent dauerhaft invalide wird — unabhängig vom späteren Beruf.

Damit greift sie genau dort, wo private Unfallversicherungen aufhören: bei den Krankheitsfällen — Hirntumor, schwere Meningitis, Folgen einer Diabetes-Komplikation, neurologische Erkrankungen — die statistisch die deutliche Mehrheit der Invaliditäten im Kindesalter ausmachen.

Drei Bausteine, die zusammenpassen

Was sich praktisch kombinieren lässt.

  • KinderinvaliditätsversicherungMonatliche Rente und Einmalsumme bei dauerhafter Invalidität ab 50 %
  • Schwere-Krankheiten-SchutzEinmalzahlung bei diagnostizierter Erkrankung aus einer definierten Liste
  • Anwartschaft auf spätere BURecht auf vollwertige BU im Erwachsenenalter ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Kinder-UnfallversicherungErgänzend für reine Unfallfolgen, oft schon ab niedrigen Invaliditätsgraden

Der unterschätzte Hebel

Die Anwartschaft als Eintrittskarte ins Erwachsenenleben.

Viele Kinderinvaliditätsverträge enthalten eine Anwartschaftsklausel: Das Kind hat das Recht, später — meist zum Berufseinstieg, zur Volljährigkeit oder zu definierten Lebensereignissen — ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung zu wechseln. Welche Auslöser konkret gelten und wie hoch die Anwartschaft ist, hängt vom Versicherer und Tarif ab.

Der praktische Wert ist enorm: Wer mit 22 Asthma, Allergien, eine Diagnose im Bereich Psyche oder Rücken hat, wird im Erwachsenenalter oft mit Risikozuschlägen oder Ausschlüssen konfrontiert — manchmal mit komplettem Annahmeverbot. Eine im Kindesalter eingerichtete Anwartschaft umgeht das.

Häufige Missverständnisse

Wo Eltern oft falsch abbiegen.

  • "Wir haben doch die Familienunfallversicherung."Deckt nur Unfälle, nicht Krankheit — das ist die deutlich häufigere Ursache.
  • "Das Kind ist gesund, da reicht später."Genau jetzt ist es versicherbar. Bei späterer Diagnose ist es zu spät.
  • "Wir warten bis zur Berufswahl."Anwartschaft verloren. Vorerkrankungen werden zur Hürde.
  • "Eine kleine Summe reicht schon."Lebenslange Versorgung muss real tragen — meist 1.000–1.500 € Rente plus Einmalsumme.

Was ich konkret anbiete

Kinder-Schutz aus dem Hause WWK.

Die Kinderinvaliditätsversicherung sowie die Anwartschaft auf eine spätere Berufsunfähigkeitsversicherung gehören in das Portfolio der WWK Lebensversicherung a.G. — also der gleichen Sparte, die auch die Erwachsenen-BU und die Altersvorsorge stellt. Die ergänzende Kinder-Unfallversicherung läuft über die WWK Allgemeine Versicherung AG. Beide Bausteine lassen sich abgestimmt aufsetzen.

Klarstellung: ARAG ist hier nicht beteiligt — die ARAG bietet kein BU- und kein Invaliditätsprodukt. Dieser Bereich liegt vollständig bei der WWK.

Was ich nicht anbiete

Die Grenzen.

  • Schnellabschluss „aus der Schublade" ohne individuelle Risikoeinschätzung.
  • Versprechen auf garantierte Annahme — die Gesundheitsfragen sind entscheidend.
  • Steuerliche Detailberatung — die gehört zum Steuerberater.
  • Tarife außerhalb der WWK Lebensversicherung und WWK Allgemeine.

Häufige Fragen

Können Kinder eine BU abschließen?
Eine klassische BU im engeren Sinne gibt es eingeschränkt — meist erst ab Schulalter und in begrenzter Höhe. Der primäre Schutz für Kinder heißt Kinderinvaliditätsversicherung. Sie leistet, wenn ein Kind dauerhaft invalide wird, unabhängig vom Beruf.
Was leistet eine Kinderinvaliditätsversicherung?
Sie zahlt eine lebenslange Rente und/oder Einmalsumme, wenn ein Kind durch Krankheit oder Unfall zu mindestens 50 Prozent dauerhaft invalide wird. Sie greift damit deutlich breiter als die klassische Unfallversicherung, die nur Unfallfolgen abdeckt.
Sind Kinder über die Familienunfallversicherung ausreichend abgedeckt?
Nein. Statistisch werden Kinder dreimal so häufig durch Krankheit dauerhaft invalide als durch Unfall. Die Unfallversicherung deckt nur Unfälle ab. Krankheitsbedingte Invalidität — Hirntumor, Meningitis, schwere Diabetes-Komplikation — fällt durch dieses Raster.
Was ist eine Anwartschaft auf eine spätere BU?
Eine Anwartschaftsklausel sichert dem Kind das Recht, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine vollwertige BU zu wechseln — meist zum Berufseinstieg. Das ist ein wertvoller Hebel, wenn das Kind im Erwachsenenalter eine Vorerkrankung hätte, die eine BU sonst unmöglich machen würde.
Ab welchem Alter ist ein Schutz sinnvoll?
Je früher, desto besser. Die Beiträge sind in jungen Jahren niedrig, die Gesundheitsprüfung ist kurz. Spätestens zum Schulbeginn sollte das Thema auf dem Tisch liegen — viele Diagnosen, die später eine Versicherung unmöglich machen, treten im frühen Kindesalter auf.
Was kostet eine Kinderinvaliditätsversicherung?
Die Beiträge bewegen sich für ein gesundes Kind oft im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat — abhängig von Eintrittsalter, Versicherungssumme, eingeschlossener Anwartschaft und Versicherer. Konkrete Zahlen entstehen erst nach Gesundheitsangaben.

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